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Freisprechung der schleswig-holsteinischen Augenoptiker in Lübeck |
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Kiel, 24.06.05 (liao) - Festlich wie immer feierten Schleswig-Holsteins Augenoptiker ihren Nachwuchs. Die Landesinnung empfing um die 250 Gäste sowie Spitzen aus Verband und Berufsfachschule im Lübecker Mövenpick-Hotel. Anlass war die offizielle Freisprechung der 54 Augenoptikergesellen nach den kürzlich bestandenen Prüfungen. Mit den besten Auszubildenden können sich auch deren Ausbildungsbetriebe freuen: 2005 sind dies vor allem die kleineren Traditionsbetriebe. Gastredner Rainer Hankiewicz plädierte angesichts der wirtschaftlichen Lage zum verhaltenen Optimismus. Der Bundespolitik riet er dringend, den Wiederholungssehtest für Autofahrer einzuführen. |
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Dieses Jahr nahmen 54 junge Augenoptiker ihren Gesellenbrief von den Lehrern der Berufsfachschule entgegen und ließen sich von Stefan Pape und Peter Boehme, dem Vorsitzenden der Prüfungskommission, gratulieren. |
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Prüfungsbester ist Wolfgang Jung, der als Punkthöchster auch den "Azublickpreis", einen Seminarschulungspreis vom Glashersteller Zeiss, in Empfang nahm. Auch in anderer Hinsicht ist Jung besonders: In den letzten Jahren machte in der Regel der weibliche Nachwuchs die vorderen Plätze unter sich aus. Conny Scheffler aus Lohmen (Kreis Güstrow) als Zweitbeste darf sich über den Sonderpreis der Berufsschule der Lübecker Handwerkskammer für das beste Zeugnis freuen. Im Herbst wird sie zusammen mit Wolfgang Jung, auch Kammersieger des Flensburger Bezirks, zum praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend in Dortmund antreten. Als Geschenk bekamen die beiden neue Schmuckuhren mit Innungszeichen überreicht, welche die Landesinnung als limitierte Originale Schweizer Fabrikats in Auftrag gegeben hat. Den nächstbesten Platz teilen sich Sonja Brünagel und Anja Möller, die mit der Punktzahl gleichauf lagen. |
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Rainer Hankiewicz, Obermeister aus München und diesjähriger Gastredner, riet den jungen Gesellen angesichts der wirtschaftlichen Lage zum verhaltenen Optimismus; eine Phase der Stabilisierung sei hoffentlich erreicht. Von der Bundespolitik wünschte sich Hankiewicz deutlich mehr vernünftiges Engagement für die Einführung des Wiederholungssehtests für Autofahrer. Er riss die konkrete Gefahr an, wenn man "mit dem Fahrer eines 60.000 Euro teuren Wagens mit Visus 0.4 auf der Straße zu tun hat." Hankiewicz gratulierte den beiden Kammersiegern und wünschte ihnen zum Leistungswettbewerb viel Glück: "Dortmund ist die Kür, es geht um die Ehre.". |
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Die Prüfungsbesten sind: |
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Die weiteren freigesprochenen Gesellen vom Ausbildungsbetrieb in |
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